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EDITH WAHLANDT GALERIE Kontakt: Edith Wahlandt-Mettler ewm@edith-wahlandt-galerie.de |
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MALEREI - VIER POSITIONEN http://www.edith-wahlandt-galerie.de |
| Erschienen am: 07.10.2010 |
| Hommage an Raimund Girke (1930-2002) zum 80. Geburtstag |
| 6. November bis 18. Dezember 2010 Ausstellungseröffnung: Samstag, 6. November, von 11.00-14.00 Uhr Um 12.00 Uhr liest Madeleine Girke Texte von Raimund Girke. |
| Im Rahmen einer Einzelausstellung rückt die edith wahlandt galerie das Werk von Raimund Girke (1930-2002) wieder in den Fokus. Raimund Girke, einer der bekanntesten Vertreter der „fundamentalen Malerei“, wäre am 28. Oktober dieses Jahres 80 Jahre geworden. Die aktuelle Werkschau stellt die Vielfalt seiner Papierarbeiten in den Mittelpunkt der Präsentation: Werke aus fünf Jahrzehnten, Mischtechniken, Aquarelle, Öl auf Papier, Tuschezeichnungen bis hin zu den letzten Bleistiftzeichnungen von 2001. Hinzu kommen einige großformatige Schlüsselwerke (Öl auf Leinwand). Raimund Girke entwickelt in den 50er Jahren aus dem Informel heraus eine auf freie Rhythmen reduzierte Malerei. Der Gestus ist unregelmäßig und spontan. Girke selbst spricht von „gestörter Ordnung“. Die Organisation der Fläche durch horizontale und geometrische Gliederungselemente ist grundlegend für seine Bilder der 60er Jahre. Von feinen Weiß-Grau-Modulationen entwickelt sich sein Werk in den 70er Jahren über nahezu monochrome Farbräume in wechselndem Grau-Weiß hin zu rhythmisch gesetzten, lebhaften oder ruhigen Strukturfeldern. In den 80er Jahren sind es weiß-blaue oder weiß-grau-schwarze Farbfelder, die Girke als dynamisch gerichtet und auch als strömend-fließende Weißbewegung bezeichnet. Die horizontale Gliederung löst Girke dann vollständig in bewegte, expressiv dynamische Strukturfelder auf. Immer wieder scheint neben dem Weiß die Gegenfarbigkeit, ein kühles Blau oder Schwarz kontrastierend auf. „Farbe, die sich zwischen warm und kalt bewegt, die Ruhe vermittelt, ohne die Bewegung auszuschließen, und zwischen Stille und Lärm sich entfaltet“ (R.G.). Seine Arbeiten auf Papier führen in dieser Ausstellung den herausragenden Stellenwert des grafischen Oeuvres vor Augen. Hell und Dunkel, Tag und Nacht, Steigen und Fallen des Dunkels und Fluss des Lichts in seiner erkennbaren Bewegung, Ablauf der Nacht und des Tages machen in Girkes Gesamtwerk die Erfahrung von Zeit für den Betrachter möglich. (H.L.) biografische Kurzdaten: 1930 geboren in Heinzendorf/Niederschlesien 1951-52 Studium an der Werkkunstschule Hannover 1952-56 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf 1959 Preis der Stadt Wolfsburg für Malerei 1962 Kunstpreis der Jugend Stuttgart 1966-7l Dozent an der Werkkunstschule Hannover 1971-96 Professur für Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin 1995 Lovis-Corinth-Preis 2002 Niedersächsischer Kunstpreis verstorben in Köln 1995 wurde das Werk Girkes von zahlreichen grossen Museen, darunter dem Sprengel-Museum Hannover, dem Saarland-Museum, Saarbrücken, dem Kunsthaus Zug und 1996 dem Von der Heydt-Museum in Wuppertal, dem Albertinum Dresden und der Kunsthalle Nürnberg gewürdigt; im Herbst 2000 von den Städtischen Kunstsammlungen in Chemnitz mit umfangreicher Dokumentation über Leben und Werk. |
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| Andreas Brandt (geb. 1935) o.T., 1979 Öl auf Leinwand, 115 x 190 cm 28.000 Euro |
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| Günter Fruhtrunk (1923-1982) VERT EXENTRIQUE, 1968 Acryl auf Leinwand, 190 x 180 cm 100.000 Euro |
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| Rupprecht Geiger (1908-2009) E 187, WV 115, 1952 Eitempera auf Holz, 83 x 100 cm 80.000 Euro |
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| Kuno Gonschior (1935-2010) Rote Punkte, 1970 Acryl und Leuchtfarbe auf Leinwand 185 x 185 cm, 85.000 Euro |
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