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EDITH WAHLANDT GALERIE Kontakt: Edith Wahlandt-Mettler ewm@edith-wahlandt-galerie.de |
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MALEREI - VIER POSITIONEN http://www.edith-wahlandt-galerie.de |
| Erschienen am: 10.12.2009 |
| Dreiklang - Raimund Girke, Gotthard Graubner, Günther Uecker |
| 23. Januar bis 30. April 2010 Ausstellungseröffnung: Samstag, 23. Januar, von 11.00-14.00 Uhr Um 12.00 Uhr spricht Peter Iden, Frankfurt/M |
| Unter dem Titel "Dreiklang" präsentiert die edith wahlandt galerie eine Hommage an Raimund Girke, Gotthard Graubner und Günther Uecker, die im Jahr 2010 ihren 80. Geburtstag feiern bzw. feiern würden ( Raimund Girke verstarb schon 2002). Drei renommierte Künstler treffen in dieser Ausstellung aufeinander, die wegweisende künstlerische Positionen seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einnehmen und auch aus internationaler Sicht zu den wichtigsten Vertretern der Gegenwartkunst zählen. Es sind Weggefährten, mit denen Edith Wahlandt seit Beginn der 80er Jahre verbunden ist. Girke, Graubner und Uecker zu Ehren ist in der Werkschau eine exemplarische Auswahl an Bildern, Objekten und Arbeiten auf Papier zu sehen, welche einen Bogen von den 60er Jahren bis hin zu aktuellen Werken spannt. Im Miteinander der unterschiedlichen künstlerischen Ansätze führt die Ausstellung den Geist einer Generation vor Augen, die für Aufbruch und Authentizität steht. Und sie inszeniert zugleich einen "Dreiklang" als harmonischen Akkord von Farbe, Raum und Aktion. Raimund Girke, einer der bekanntesten Vertreter der analytischen Malerei, ist mit einem Bild aus dem Jahr 1967, in dem alles Zufällige und Unregelmäßige durch Klarheit und Ordnung ersetzt wird, vertreten. Dem stehen ein repräsentatives Spätwerk aus den 90er Jahren sowie Bleistiftzeichnungen aus seiner letzten Werkgruppe "Suite: Vegetativ" von 2001, gegenüber. "Farbe ist mir selbst Thema genug …", konstatiert Gotthard Graubner. Sein Beitrag zu einer Erweiterung der Malerei in räumlich-diaphane Dimensionen setzt Ende der 50er Jahre mit monochromen Bildern, den sog. "Farbräumen", ein. Seit Anfang der 70er Jahre entstehen seine "Farbraumkörper". Aus dieser Werkgruppe werden drei Arbeiten vom Beginn der 90er Jahre sowie Arbeiten auf Papier (Aquarelle und Gouachen) aus den 70er Jahren bis 2004 gezeigt. Günther Uecker vervollständigt den "Dreiklang" durch die für sein Werk charakteristische Körperaktion. "Regen", so lautet der Arbeitstitel seiner großer Wandarbeit, die er eigens für diese Ausstellung konzipiert hat. Hinzu kommen Papierarbeiten, die im Zusammenhang mit seiner Wandarbeit stehen. Uecker versteht sich als Mahner, dessen Werke aus Materialien wie Asche, Holzpfählen und Leinenbinden Botschaften von einer Gefährdung des Menschen durch den Menschen verkörpern. Die Ausstellung wird durch einen Katalog dokumentiert. Hinweis: Teilnahme der edith wahlandt galerie an der ART COLOGNE, 44. INTERNATIONALER KUNSTMARKT – 21. – 25. April 2010. Biographie Raimund Girke (1930 - 2002) 1930 geboren in Heinzendorf/Niederschlesien 1951-52 Studium an der Werkkunstschule Hannover 1952-56 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf 1958 erste Einzelausstellung in der Galerie Adam Seide, Hannover 1959 Preis der Stadt Wolfsburg für Malerei 1962 Kunstpreis der Jugend Stuttgart 1966-7l Dozent an der Werkkunstschule Hannover 1969 Kestner-Gesellschaft, Hannover und Overbeck-Gesellschaft, Lübeck 1971-96 Professur für Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin 1974 Westfälischer Kunstverein, Münster, Städt.Kunstmuseum, Bonn 1977 documenta 6 Kassel 1980 Janus Gallery, Los Angeles 1986 Malerei 1956/1986 Neuer Berliner Kunstverein, Quadrat Bottrop, Josef- Albers-Museum, Frankfurter Kunstverein, Frankfurt 1987 Arbeiten auf Papier, Museum am Ostwall, Dortmund 1987 Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen/Rh., Städt. Museum Leverkusen, Schloss Morsbrioch 1994 Zeche Zollverein, Essen 1995 Lovis-Corinth-Preis, 2002 Niedersächsicher Kunstpreis, 2002 verstorben in Köln. Auch 1995 wurde das Werk Girkes von zahlreichen grossen Museen, darunter dem Sprengel-Museum Hannover, dem Saarland-Museum, Saarbrücken, dem Kunsthaus Zug, 1996 dem Von der Heydt-Museum in Wuppertal, dem Albertinum Dresden und der Kunsthalle Nürnberg und 2000 von den Städtischen Kunstsammlungen in Chemnitz gewürdigt. Ausführliche biografische Daten in: Raimund Girke Malerei von Dietmar Elger, Hannover 1995 und Raimund Girke zum Siebzigsten von Ingrid Mössinger und Beate Ritter, Chemnitz, 2000. Biographie Gotthard Graubner (geboren 1930) 1930 am 13. Juni in Erlbach (Vogtland) geboren 1947/48 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin (West) 1948/49 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Dresden 1949 Exmatrikulation von der Staatlichen Kunstakademie Dresden 1951 Wiederholter Versuch an der Staatlichen Kunstakademie Dresden 1952 Neuerliche Exmatrikulation 1954 Verlassen der DDR 1954/59 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf seit 1962 Kissenbilder 1964/65 Kunsterzieher am Lessing-Gymnasium in Düsseldorf 1965 Berufung an die Hochschule für Bildende Künste Hamburg 1968 Teilnahme an der documenta4 Kassel 1968/71 Environments Nebelräume seit 1970 Farbraumkörper 1970 Graubner vertritt die Bundesrepulik Deutschland auf der XI. Biennale in Sao Paulo, Studienreise durch Brasilien, Kolumbien, Peru und Mexico 1973 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Studienreise nach Indien, Nepal und Bhutan seit 1976 auch Professur an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf 1977 Teilnahme an der documenta 6 Kassel 1982 vertritt die Bundesrepublik Deutschland auf der Fifth Triennale-India in Neu Delhi und auf der Biennale in Venedig 1984 Studienreise nach Japan und China 1988 für den Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin(Schloss Bellevue) entstehen zwei grosse Bilder 1992 Studienreise in den Jemen 1995 Emeritierung an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg 1996 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste Dresden 1998 Emeritierung an der Kunstakademie Düsseldorf 1999 im Auftrag des Deutschen Bundestages entsteht eine grosse Arbeit für das Reichstagsgebäude in Berlin Lebt und arbeitet auf der Museumsinsel Hombroich. Ausführliche biografische Daten in: Gotthard Graubner Malerie, Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, 2010 Biographie Günther Uecker (geboren 1930) 1930 geboren in Wendorf/Mecklenburg 1949-53 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Wismar und an der Kunstakademie Berlin-Weißensee 1955-58 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf 1955-59 erste genagelte Bilder, Realisation von Lichtmedien, Erforschung von optischen Phänomenen 1960 erste Einzelausstellung in den Galerien Schmela,Düsseldorf und Azimuth, Mailand. Seitdem zahlreiche Einzel-und Gruppenausstellungen weltweit 1964 documenta3 Kassel 1961 Tritt der von Mack und Piene gegründeten Gruppe ZERO bei, die 1966 wieder auseinandergeht 1968 documenta4 Kassel 1970 35. Biennale in Venedig 1971 X. Bienal de Sao Paulo, Kritikerpreis 1975-95 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf 1977 Wandrelief für die UNO in Genf, 1980 Bootskulptur für den Katholikentag in Berlin 1983 Verleihung des Kaiserrings der Stadt Goslar, Installation und Manifest: "Die Gefährdung des Menschen durch den Menschen" 1985 Bundesverdienstkreuz 1.Klasse 1986-88 Zyklus Aschebilder/Aschemenschen unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1988 Große Retrospektive im Zentralen Künstlerhaus am Krimwall in Moskau mit 820 Werken 1992 Museum des 20. Jahrhunderts, Wien und Staatl.Museum Schwerin 1993 Hypo-Kunsthalle, München, Werkgruppe Der geschundene Mensch für mehrjährige Ausstellungstournee durch Europa, Asien und Südamerika 1994 Brief an Peking 1995 Aufenthalt/Ausstellung in Japan: Schwebend schweben 1999 Gestaltung des Andachtsraumes im Berliner Reichstagsgebäude 2000 Aufenthalt in Japan, Aufnahme in den Orden Pour le mérite für Wisseschaft und Künste 2005 Zwanzig Kapitel, Martin-Gropius-Bau, Berlin Lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin. Ausführliche biografische Daten in: Günter Uecker Zwanzig Kapitel, Martin-Gropius-Bau, Berlin 2005. |
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| Andreas Brandt (geb. 1935) o.T., 1979 Öl auf Leinwand, 115 x 190 cm 28.000 Euro |
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| Günter Fruhtrunk (1923-1982) VERT EXENTRIQUE, 1968 Acryl auf Leinwand, 190 x 180 cm 100.000 Euro |
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| Rupprecht Geiger (1908-2009) E 187, WV 115, 1952 Eitempera auf Holz, 83 x 100 cm 80.000 Euro |
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| Kuno Gonschior (1935-2010) Rote Punkte, 1970 Acryl und Leuchtfarbe auf Leinwand 185 x 185 cm, 85.000 Euro |
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